Als Vertreter großer Nationen diskutiert ihr einige beunruhigende Studien, die behaupten, die Umwelt sei an der Schwelle zum Kollaps.
Spieldauer
bis 45 Minuten
Alter
ab 10 Jahren
Spielerzahl
ab 3 Personen
Schwerpunkte
Sozialverhalten und Kooperation, Logik und Strategie, Geografie, Gemeinschaftskunde
Spielidee & Ablauf
„Kyoto“ ist ein satirisches Verhandlungs‑ und Strategiespiel für 3–6 Personen, in dem jede Spielerin bzw. jeder Spieler die Rolle eines Staatsvertreters auf einer Weltklimakonferenz übernimmt. Ziel ist es, gemeinsam Klimaziele zu erreichen und die Erde vor schwerwiegenden Schäden zu bewahren – zugleich aber den eigenen Wohlstand zu erhalten und versteckte nationale Interessen zu verfolgen.
In mehreren Verhandlungsrunden wird jeweils eine „Studie“ vorgestellt, die Maßnahmen wie Reduktion von Luftverschmutzung oder Schutz der Artenvielfalt fordert. Die Spielerinnen und Spieler müssen gemeinsam finanzielle Beiträge und Maßnahmen aushandeln. Gelingt es nicht, die Ziele zu erfüllen, verschlechtert sich der Zustand der Welt. Am Ende gewinnt, wer den größten nationalen Wohlstand bewahrt hat – sofern die Welt nicht zu stark geschädigt wurde, denn dann scheitert die Konferenz und alle verlieren.
Geförderte Kompetenzen und Fähigkeiten
Abwägen zwischen globaler Verantwortung und nationalem Eigennutz
Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung kurz- und langfristiger Auswirkungen
Argumentation und taktische Gesprächsführung
Kompromissfindung und Durchsetzung eigener Interessen
Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und in Gruppen
Gemeinschaftskunde, Geografieunterricht: Auseinandersetzung mit realen Herausforderungen wie Klimawandel, internationalen Verhandlungen und Nachhaltigkeit, Reflexion über Folgen von Kooperation und Konkurrenz